KINDERAMBULANZ

 

Säuglingshüftsonografie

Hüftreifungsstörungen gehören zu den häufigsten kongenitalen Fehlformen des Skelettsystems. Die Folgen einer nicht - oder zu spät erkannten Hüftreifungsstörung sind weitreichend und können zumeist mit einer relativ einfachen Behandlung (Tübinger Hüftschiene) vollständig ausgeheilt werden.

Nicht oder zu spät diagnostizierte und damit behandelte Hüftreifungsstörungen sind zu einem Teil für die präarthrotischen und später arthrotischen Deformitäten des Hüftgelenkes verantwortlich. Große  Anstrengungen des Gesundheitswesens werden unternommen, um diese Erkrankung zu einem möglichst frühen Zeitpunkt zu diagnostizieren. Der hohe Stellenwert lässt sich daran erkennen, dass das Hüftscreening in die Vorsorgeuntersuchung U3 integriert worden ist. 

Seit den Anfängen der Sonographie am Säuglingshüftgelenk sind mittlerweile mehr als drei Jahrzehnte verstrichen. Wie die wissenschaftlichen Verlaufsbeobachtungen gezeigt haben, konnte das Auftreten der Hüftdysplasie im Erwachsenenalter drastisch gesenkt werden. 

 

Des weiteren können Kinder mit dem Verdacht auf Fuß- oder Skelettfehlstellungen, Haltungsschwäche oder Ganganomalien vorgestellt werden.